Geräte zum Verlegen und Bergen von Tropfschläuchen

Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Kooperationsprojektes mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sowie der Agrar-Genossenschaft eG Zodel wurden Geräte zum Verlegen und Bergen von Tropfschläuchen für den Kartoffelanbau mit dem Ziel der Ertragssteigerung entwickelt, gebaut und erprobt.

Der Einsatz beim Anbau weiterer Reihenkulturen ist ebenfalls denkbar.

Funktionsweise

Zunächst erfolgt die exakte und beschädigungsfreie Verlegung der Tropfschläuche mittig in der Dammkrone, ohne diese in bedeutendem Maße zu verformen.

Nach Abschluss der Bewässerungssaison werden die Schläuche, ohne diese zu beschädigen, aus dem Boden gehoben, von Anhaftungen befreit und anschließend gleichmäßig auf Trommeln zur Lagerung aufgewickelt. Auf diese Weise wird eine mehrjährige Nutzung der Tropfschläuche gewährleistet.

Diese einzelnen Arbeitsschritte erfolgen möglichst arbeitssparend, um die Kosten zu begrenzen und dadurch die Wirtschaftlichkeit des Bewässerungsverfahrens zu sichern.

Technische Daten

Im Ergebnis entstanden ein 6-reihiges Verlegegerät und ein 3-reihiges Hebe-/Bergegerät, die jeweils eine komplette Saison im Feldeinsatz ihre Funktionalität bewiesen.

Durch den modularen Aufbau lassen sich die Maschinen in Reihenanzahl und Ausstattung an unterschiedliche Betriebsgrößen anpassen.

tropfschlauch
tropfschlauchbergetechnik

In den Jahren 2018 bis 2020 erfolgt zum einen die Einführung von Informations- und Kommunikationstechnologien, mit deren Hilfe unternehmensinterne Prozesse optimiert sowie Prozesse mit Geschäftspartnern elektronisch abgebildet werden können.

Zum anderen werden ebenfalls in diesem Zeitraum diverse investive Maßnahmen in Maschinentechnik sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung im Unternehmen realisiert (z.B. CNC Laserschneidanlage, Farblager mit Waschsystem etc.).

Im Zeitraum 2019/2020 erfolgt des Weiteren die Investition in ein CNC Bohr- und Fräswerk.

Diese Vorhaben werden durch die Europäische Union sowie den Freistaat Sachsen gefördert.

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Gemeinsam Großes Gestalten.

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